Text - Normal ist woanders

Normal ist woanders

 

Es lockt mich jeden Tag an diesen alten, alten Ort. Es packt mich, greift mich, zieht mich an, bringt mich von hier fort.

Ich höre Jubel, Rufe und Lieder.

Ich seh‘ mich um, hier ich nichts, kann nichts sehn. Ich hör es ganz genau, kann dem nicht wiederstehn‘. Höre dieses hämmern. Wieder und wieder

Ich schließ die Augen und reise mit Dir.

Fühlt Ihr, was ich seh‘? Ich höre Musik, die durch die Hallen fegt. Dieser alte Ort zieht mich an. Auf den alten, alten Gleisen voran.

Normal ist woanders

 

Der Fahrtwind schließt mich ein, ich mach die Augen zu. Seh‘ wie es früher war. Staub legt sich zur Ruh‘.

Hört Ihr unsere Lieder?

Tausend Tonnen Stahl sah man früher oft. Vorbei an „Unser Fritz“ vorbei an Malakow. Ich hör ein Singen. Wieder und wieder.

Ich schließ die Augen und reise mit Dir.

Fühlt Ihr, was ich seh‘? Ich höre Musik, die durch die Hallen fegt. Dieser alte Ort zieht mich an. Auf den alten, alten Gleisen voran.

Normal ist woanders

 

Mit einem Schnaufen bleib ich stehn‘, mach die Augen auf. Jeder kann mich sehn und Alle schaun zu mir rauf.

Ich bin das Damals, Heute und Morgen.

Durch die Zeit und Rock n’Roll wurde hier ein Geist geweckt. Winkt freundlich mit der Lampe, ist mit Schweiß und Ruß bedeckt. Und singt die Lieder, die ich höre.

Ich hör Euch singen und seh Euch zu.

Fühlt Ihr, was ich seh‘? Ich höre Musik, die durch die Hallen fegt. Dieser alte Ort zieht mich an. Auf den alten, alten Gleisen voran.

Normal ist woanders

 

Text: Sascha Council